Galapagos / Ecuador
Ganz einfach kommt man auf die Galapagosinseln — dem Geburtsort der Evolutionstheorie — nicht. Immerhin liegt die Inselwelt ca. 1000 Kilometer von Ecuadors Küste entfernt im Pazifik. Aber die Reise könnte sich lohnen.
Charles Darwin sammelte hier wertvolle Erkenntnisse, um seine Theorie zu untermauern. Etwa 40% aller Tiere, die auf den 14 größeren und den zahlreichen kleineren Inseln leben, existieren an keinem anderen Ort der Erde in natürlicher Umgebung. Eins der bekannteren Tiere ist die Galapagos-Riesenschildkröte mit einer Panzerlänge bei männlichen Exemplaren von bis zu 95 Zentimetern. Die Galapagosinseln als einzigartig zu beschreiben, ist keine Übertreibung.
Größte Stadt der Inselwelt ist Puerto Ayora auf der Insel Santa Cruz; mehr als 15.000 Einwohner hat auch sie nicht. Städtetouristen sind auf den Galapagosinseln eher fehl am Platz. Naturfreunde dagegen könnten hier ihr Paradies finden: in Hotels oder auf Kreuzfahrerschiffen übernachtend, um von dort aus die Reize der Inseln zu erkunden. Man könnte auf Robben treffen, die den Menschen kaum scheuen, könnte Pottwale sehen, die majestätisch durch das Meer schwimmen, stößt auf Wasserfontänen, aus Felsböden schießend.
„Imposant“ ist als Wort nicht gut genug, um die faszinierende Natur auf den Galapagosinseln zu beschreiben. Seit 2007 ist die Inselwelt Teil der Roten Liste der UNESCO für gefährdetes Welterbe. Bleibt zu hoffen, dass auch unsere Enkel ihre Schönheit noch genießen können.