Jamaika
Jamaika, selbständiger Inselstaat des Commonwealth of Nations, liegt westlich von Haiti, östlich von der Halbinsel Yucatan und unterhalb Kubas inmitten der Karibik und gehört zu den großen Antillen. Jamaikas Vergangenheit ist geprägt von Leid, Gewalt und Tyrannei, vor allem hervorgerufen von der Besiedlung der Europäer, allen voran Christopher Kolumbus im Jahre 1494. Jamaika verfügt über ein reiches kulturelles Erbe, angefangen bei den Arawak-Indianern, die die Decken und Wände von Höhlen mit Felszeichnungen verzierten und die bis heute erhalten geblieben sind bis hin zu originellen jamaikanischen Musikkultur. Seit Jamaikas Unabhängigkeit im Jahr 1962 und dem Ende der Kolonialzeit ist die karibische Kultur Jamaikas, insbesondere in der Hauptstadt Kingston, erblüht.
Mit Jamaika verbindet man wohl am meisten den Begriff Reggae und auch Bob Marley, der als charismatischer Musiker gegen Rassismus, Unterdrückung und Ungerechtigkeit eintrat. Auf Jamaika spricht man überwiegend englisch, aber die Umgangssprach der Jamaikaner nennt sich Patois – diese setzt sich aus Elementen der englischen Sprache, verschiedenen afrikanischen Mundarten, portugiesischen und spanischen Ausdrücken sowie Wendungen der Rastafari-Glaubensgemeinschaft zusammen.