Alaska
Manche Leute mögen es, Grenzen auszutesten, Regionen zu erleben, in denen menschliche Existenz die Ausnahme bildet. Die Hartgesottenen unter ihnen fahren im Januar nach Fairbanks (Alaska) und erleben durchschnittliche Tagestemperaturen von – 23 Grad Celsius. Aber keine Bange: Alaska ist nicht immer so kalt, auch Fairbanks glänzt bietet im Juli mitunter angenehmere 23 Grad.
Dennoch ist eine Reise nach Alaska immer irgendwie Abenteuerurlaub; Strandfetischisten, Sonnenanbeter und Wasserratten verirren sich selten hierhin. Dafür Menschen, die Natur lieben, schroffe Küsten, einsame Eisregionen, Wasserfälle, dichte Wälder, weite Ebenen. Alaska bietet vielen Tieren Heimat, die die meisten Europäer höchstens aus Zoos kennen. Elche, Bären, Wölfe durchstreifen das Land, vor den Küsten schwimmen Wale, während Adler den Himmel regieren. Hier spürt man Freiheit, die auch der Tierwelt eigen ist. Nordlicht und Mitternachtssonne prägen — je nach Jahreszeit — weite Regionen. Wer das Stadtleben Alaskas kennen lernen möchte, reist in die Hauptstadt Juneau, nach Anchorage oder Fairbanks.
Millionenstädte sollten Sie allerdings nicht erwarten; Anchorage als größte Stadt hat etwa 275.000 Einwohner und taugt durchaus auch für den Kulturfreund. Aber die Städte bleiben einzelne Punkte in riesiger Landschaft; Sie ist der eigentliche Star des Landes und begrüßt Abenteuer zu Trekkingtouren, zu Ausflügen mit dem Schneemobil und dem Hundeschlitten. Alaska erwartet Sie: Das Abenteuer kann beginnen.