Asien - Donnerstag, Februar 21, 2008 15:41

Ko Samui – Tropenparadies im Golf von Siam

Das 247 km² große Ko Samui liegt gut geschützt vor der thailändischen Küste im Golf von Siam. Aus diesem Grunde wurde es von der 2004 über Südostasien hinweg gerollten Tsunami-Welle vollständig verschont. Der Ausdruck „Ko“ bedeutet in der Sprache der Thai „Insel“. „Trauminsel“ könnten die 40000 Einwohner Ko Samuis, die Chao Samui, mit Stolz ergänzen. Denn eine Solche ist das nach Phuket und Ko Chang drittgrößte Eiland Thailands in der Tat.

Bereits bei der Ankunft auf der Insel landet das Flugzeug mitten in einem Wald aus Palmen. Der Flughafen wurde 1988 hier gebaut und ist vom Standort her auf der ganzen Welt einmalig. Seitdem er auf der Insel existiert, hat sich das Tropenparadies vom einstigen Urlaubsgeheimtipp für Hippies und Globetrotter zum Besuchermagneten gewandelt. Rund 1,1 Mio. Urlauber besuchen Ko Samui pro Jahr, darunter etwa 170000 Deutsche. Nur etwa 10 Prozent der Inselfläche sind besiedelt, davon der größte Teil entlang der Küste. Die Inseleinwohner bewohnen in den etwa 3 Dutzend kleinen Dörfern, die über die Insel verteilt sind, aus Holz errichtete Pfahlhäuser. Größter Ort ist das von 5000 Menschen bewohnte Nathon.

Auch die Feriensiedlungen sind weder protzig noch pompös gehalten, sondern fügen sich wie die übrigen Bauten wunderbar in die Idylle der Insel ein. Die Natur wurde fast überall auf Ko Samui in ihrem ursprünglichen Zustand belassen oder hat sich nach der Abholzung von hier beheimateten Regenwaldbäumen wieder von den Eingriffen erholt. Paradiesische Strände sind rund um die gesamte Insel auffindbar. Sie sind allesamt leicht zu erreichen über die seit 1969 existierende 51km lange Ringstraße, die alle Dörfer und Ferienressorts miteinander verbindet.

Das Inselinnere wird vor allem vom Dschungel auf den bis zu 635 m hohen Bergen bestimmt. Kulturdenkmäler sucht man auf der Insel vergebens. Lediglich das Wahrzeichen Ko Samuis, die 15m hohe Big Buddha Statue auf dem kleinen der Insel vorgelagerten Eiland Ko Fan im äußersten Norden sollte man auf jeden Fall gesehen haben. Ansonsten kann man auf der Insel allerorten die Seele baumeln lassen und dabei die himmlische Ruhe der Natur genießen.



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