Pay-TV - Samstag, Februar 23, 2008 12:00

Premiere Flex

Der deutsche Pay-TV Sender Premiere bietet seit einiger Zeit ein neues Angebot abseits mehrmonatiger Abos, welches darauf abzielt, potentielle Kunden zu gewinnen, die von der bisher üblichen Vertragsmethode abgeschreckt wurden oder noch nicht schlüssig sind, ob sie sich langfristig an Premiere binden wollen.

Wie also sieht das neue Bezahlsystem aus? Grundsätzlich orientiert sich Premiere Flex am sogenannten Prepaid-System, was prinzipiell bedeutet, dass der Kunde erst zahlt, bevor er die Gegenleistung empfängt. Im Falle von Premiere Flex gestaltet sich dies wie folgt: Für den Kunden wird ein Flex-Konto angelegt, auf welches dieser – beispielsweise über Premieres Internetportal – jederzeit Guthaben in Höhe von 25, 50 oder 75 Euro aufladen kann.

Mittels dieses Guthabens kann der Flex-Nutzer nun aus einer Vielzahl von Programmangeboten auswählen.
Ähnlich einer Videothek werden beispielsweise über Premiere Direkt Filme auf Abruf zur Verfügung gestellt. Preislich beginnen diese Einzelnutzungen ab zwei Euro, neuere Filme, die erst kürzlich im Premiere-Angebot erschienen sind, liegen aber meist bei ca. vier Euro.

Alternativ kann der Kunde sein Guthaben in ein Tagesticket für das Sportportal investieren. Dieses erlaubt dem Zuschauer, sämtlich Premiere-Sporthighlights für 24 Stunden zu verfolgen. Kostenpunkt dieser Tageskarte: ab fünf Euro aufwärts. Für Bundesliga- und von Premiere als Top-Match gekennzeichnete Championsleague-Übertragungen wird beispielsweise ein Aufschlag von satten zehn Euro fällig.

Dritte Möglichkeit: Für 20 Euro kommen Flex-Nutzer einen Monat lang in den Genuss von eines der sieben Premiere Programmpakete wie Premiere Blockbuster, Premiere Sport, Discovery HD, Premiere HD etc.

Premiere Flex bietet sich also insbesondere für Gelegenheitsnutzer und diejenigen, die sich noch nicht schlüssig sind, ob sie sich an ein langfristiges Abo binden wollen, an. Denn dank der vielfältigen Programmauswahl und der Möglichkeit, sogar die Programmpakete zu buchen, wird Flex zur optimalen Testplattform für Unschlüssige. Wer das Premiere-Programm jedoch intensiver nutzen möchte, sollte vom Prepaid-System tendenziell Abstand nehmen. Hohe Einzelpreise (insbesondere für Sporthighlights) können bei starker Nutzung das aufgeladene Guthaben innerhalb kürzester Zeit aufbrauchen. Hier empfiehlt sich eher ein herkömmliches Premiere-Abo.



1 Kommentar
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margot megyeri
Mrz 24, 2008 14:37

ich habe premiere -flex
und wollte den krimikanal freischalten aber das geht nicht warum ?
margot megyeri

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