Digitalkamera Kaufberatung - Samstag, Februar 23, 2008 11:06

Speicher

Grundsätzlich gilt hier: Je höher die Auflösung ist, in der Sie fotografieren möchten, desto mehr Speicher wird benötigt. Die meisten Hersteller rüsten ihre Kameras mit einem geringen internen Speicher aus (in der Regel 16 – 32 MB). Bei qualitativen Fotos (mit eine hohen Auflösung von 4 oder 5 MP) reicht dieser Speicherplatz gerade einmal für 3 bis 5 Bilder.

Zum Glück gibt es aber bei fast allen neuen Kameras die Möglichkeit, eine zusätzliche Speicherkarte einzuschieben, mit welcher der Kameraspeicher enorm erweitert werden kann (solche Karten werden häufig mit 64, 128, 256, 512 oder 1024 Megabyte Speicher angeboten).
Achten Sie also beim Kauf der Kamera darauf, dass der Speicher zusätzlich mit einer Karte erweitert werden kann. Es gibt die verschiedensten unterschiedlichen Speicherkartenformate und nicht jede Kamera unterstützt jedes Format. Da die Karten auch in andere Geräte passen (zum Beispiel in manche Mp3 Player) ist es sinnvoll zu gucken „was für weitere Geräte habe ich“, so können die Karten später nicht nur in einem Gerät verwendet werden. Die gängigsten Formate heißen: MMC (Mulit Media Card), SD Memory Card (Nachfolger der MMC), Smart Media und CompactFlash, wobei SD und CompactFlash in der Regel das beste Preis/Leistungs-Verhältnis versprechen. Um den Speicherplatz zu schonen, bieten fast alle Digitalkameras die Möglichkeit die Bilder zu komprimieren. So reduziert sich der Speicherbedarf, aber mit der Komprimierung geht natürlich auch immer ein Stück der Qualität eines Bildes verloren. Je stärker die Kompression, desto schlechter ist in der Regel die Qualität. Auch hier gibt es die unterschiedlichsten Formate, hier eine kurze Beschreibung der wichtigsten Formate:

Kürzel Format Beschreibung
TIFF Tag Image File Format Speichert unkomprimiert und ohne somit ohne jegliche Qualitätsverluste ab – allerdings benötigt es viel Speicherplatz.
JPEG Joint Photographic Experts Group Komprimierung mit Qualitätsverlust, der allerdings für das menschliche Auge kaum wahrnehmbar sein soll.
JPEG 2000 Joint Photographic Experts Group 2000 Weiterentwicklung des JPEG – Formats. Bisher noch nicht sehr weit verbreitet. Keine Artefakte mehr, dadurch qualitativeres Bild als bei JPEG und trotzdem überdurchschnittlich gute Kompression.
GIF Graphic Interchange Format Komprimierung mit begrenzter Farbenzahl (8 Bit). Wird häufig im Internet verwendet und verspricht eine effektive Speicherreduzierung
PNG Portable Network Graphics Kann mit Farbtiefen bis 48 Bit umgehen und speichert vor allem Grau-Verläufe effizient und kann gut mit Transparents umgehen.
BMP Bitmap Ein Bit Speicher entspricht hier einem Bildpunkt, selten bei Digitalkameras verwendet.
EPS Encapsulated PostScript Gebräuchlich für Layoutprogramme, da es auf Postscript-Standard basiert.
DROF Digital Print Order Format Format speziell zum Druck, wird vor allem in Fotolaboren verwendet, aber auch die neuen Heimdrucker basieren auf dem Format. Ist unter anderem auch wichtig für Ausdrucke direkt von der Kamera.


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