Digitalkamera Kaufberatung - Samstag, Februar 23, 2008 11:08

Auflösung

Die Auflösung wird meistens in „Megapixel“ angegeben (abgekürzt: MP) und ist ein wichtiges Kriterium bei der Auswahl der richtigen Kamera.

1 Megapixel entspricht dabei ungefähr einer Million Bildpunkte. Eine 5 Megapixelkamera verfügt also über etwa 5.000.000 Pixel. Die Auflösung gibt an, wie fein und scharf ein Bild ist. Bilder mit hoher Auflösung wirken grundsätzlich natürlicher und qualitativer, da sie detailreich sind!

Aber, eine große Auflösung muss nicht zwingend gut und wichtig sein! Wer „nur“ Bilder für ein digitales Fotoalbum am PC haben möchte und nur ab und an mal einen Schnappschuss aus dem Urlaub macht, wird nicht so eine hohe Auflösung brauchen. Im Gegenteil, eine hohe Auflösung kann auch störend oder sogar hinderlich sein: Übersteigt die Auflösung des Bildes die Auflösung, die auf der Grafikkarte eingestellt ist, muss man hin und her scrollen um ein Bild anzusehen oder das Bild nachträglich verkleinern – das ist vor allem sehr nervend, wenn man eine Vielzahl von Bildern hat. Es kommt also ganz auf die jeweiligen Bedürfnisse an. Arbeiten sie viel mit den Bildern? Benutzen Sie sie lediglich digital oder drucken Sie häufig aus? Wollen Sie starke Vergrößerungen machen?!

Als derzeitigen Richtwert mag sich momentan vielleicht eine Zahl von 4 Megapixel nennen, dennoch sollten Sie einen Blick in folgende Tabelle werfen um auszuwählen welche Auflösung ihre Kamera „beherrschen“ sollte:

MP Pixel Bildgröße guter Druck bis: Anwendungsbereich
1 1.228.200 1280 x 960 9 x 13 Sehr einfache Schnappschüsse
2 1.920.000 1600 x 1200 10 x 15 Schnappschüsse, Galerie auf dem PC
3 3.145.728 2048 x 1536 13 x 18 Urlaubsfotos, Ersatz für Kompaktkamera
4 4.320.000 2400 x 1800 15 x 20 Professionelles Hobby, Landschaftsbilder
5 4.915.200 2560 x 1920 20 x 30 Portraits, Fotografen, Sehr professionelle Hobbyanwender
6 5.895.680 3008 x 1960 21 x 32 Professioneller Einsatz: Fotografen, Grafiker, Designer

Bei einer normalen herkömmlichen digitalen Fotografie spricht man von etwa 30 Megapixel, die mit einem guten Film erreicht werden können (wobei ein echter Vergleich der Auflösungen von normalen Kameras mit Digitalkameras aus verschiedenen Gründen schwer fällt), eine solche Auflösung kann derzeit mit Digitalkameras noch nicht erreicht werden – neu entwickelte Profi-Digitalkameras schaffen im Besten Fall eine Auflösung die zwischen 17 und 20 MP liegt.

Beim Kauf der Kamera sollte man sich nicht von Angaben mit dem Zusatz „interpoliert“ verwirren lassen. Interpoliert heißt, dass die Bilder über eine Software nachbearbeitet werden. Achten Sie beim kauf also nur auf die physische Angabe, die der CCD – Sensor tatsächlich leisten kann.

Der CCD – Sensor ist eines der wichtigsten Teile einer Digitalkamera. Er besteht aus vielen kleinen lichtempfindlichen Sensorzellen. Sie nehmen das Licht (das durch das Objektiv geleitet wird) auf. Je kleiner die Sensorzellen sind, desto mehr Zellen passen in den CCD und desto höher ist die Auflösung die eine Digitalkamera verarbeiten kann – der Herstellungsprozess sehr fein auflösender CCD Sensoren ist aufwendig und teuer, daher gibt es (was die maximale Auflösung angeht) technische Beschränkungen durch den CCD Sensor.



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