Geld - Samstag, Februar 23, 2008 10:56

Fonds

Das französische Wort „Fonds“ bedeutet Geldmittel bzw. Kapital. Unter dem Finanzbegriff Fonds (Investmentfonds) sind wiederum Wertpapiere zu verstehen. Das Konzept des Finanzproduktes Fonds ist denkbar elementar, doch für alle Beteiligten geradezu perfekt: das Kapital von zahlreichen Anlegern wird gesammelt und von erfahrenen Fondsmanagern professionell investiert. Die meisten Fonds werden von Banken oder Investmentgesellschaften herausgegeben und sind an der Wertpapierbörse handelbar.

Grundsätzlich können Fondsanteile börsentäglich erworben oder zurückgegeben werden. Gewinne werden dabei einerseits durch Kurssteigerungen andererseits durch regelmäßige Gewinnbeteiligungen erzielt. Um Fondsanteile erwerben und aufbewahren lassen zu können, muss der Investor ein Wertpapierdepot besitzen, welches er unkompliziert bei jeder Bank eröffnen kann.

Viele Banken verlangen für die Aufbewahrung der Fondsanteile eine Depotgebühr plus Provisionen für jede mit den Fondsanteilen verbundene Transaktion (Kauf, Verkauf). Das Fondsmanagement seinerseits fordert eine je nach Fonds unterschiedlich hohe Verwaltungsgebühr, oft auch einen ebenfalls je nach Fonds unterschiedlichen Aufschlag (Agio) beim Erwerb von Fondsanteilen.

Fondsanteile können über Einmalzahlungen oder über Sparpläne erworben werden. Beispielsweise können die Vermögenswirksamen Leistungen und die Riesterrente per Sparplan in Fondsanteilen eingezahlt werden.

Dank dem überwältigenden Angebot an Fonds hat der Investor bei der Suche nach dem „richtigen“ Fonds die Qual der Wahl. Die Entscheidung für den „besten“ Fonds bedarf mehrerer Auswahlkriterien. Ausschlaggebend sind die persönlichen Anlageziele (Sicherheit, Rendite), der Anlagertyp (konservativ, spekulativ), die gewünschte Laufzeit.

„Klassische“ Arten Fonds sind die:

  • Rentenfonds (investieren in festverzinslichen Papieren)
  • Aktienfonds (investieren in Aktien)
  • Immobilienfonds (investieren in Immobilien)
  • Geldmarktfonds (investieren in Rentenpapieren mit kurzen Restlaufzeiten)
  • Mischfonds (investieren in Renten, Aktien, Immobilien)
  • Dachfonds (investieren in anderen Fonds)
  • Garantiefonds (für risikoscheue Anleger)
  • Altersvorsorgefonds (konzipiert für Altersvorsorge)


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