Dokumentation - Donnerstag, Februar 21, 2008 13:03

Mit Mistgabel und Federboa – Farmer John

Dieser Dokumentarfilm erzählt die aufregende Lebensgeschichte von John Peterson, der nach dem frühen Tod seines Vaters dessen von Kartoffelbauern gekaufte Farm im Norden von Illinois mit 50 Kühen, Hühnern und Schweinen weiterführt.

Während seines Studiums kam er mit der Gegenkultur der 60er Jahre in Berührung und sein Hof wurde zum Treffpunkt und auch Zufluchtsort von Hippies und Driftern. Mit ihnen lebte er zehn wilde Jahre – und von den Nachbarn misstrauisch beäugt - das “Midwest Coast”-Experiment aus.

Als er dann 1982 hochverschuldet den größten Teil des Landes verkaufen muss und ihm nur noch fünf von 90 Hektar übrig bleiben, verfällt Peterson in Depression und Isolation.

Er geht nach Mexiko, schreibt ein Stück über das Ende der Landwirtschaftskultur und vermietet das Gehöft an Künstler. Als dann auf der “Teufelsanbeterfarm” Feuer gelegt wird, steigt Peterson 1991 auf ökologische Landwirtschaft um.

Die erste Hälfte der Lebensgeschichte wurde von Petersons Mutter hochgradig packend mit tollen farbigen Super-8-Aufnahmen von Petersons Mutter dokumentiert. Beim zweiten Teil handelt es sich um eine humorvolle Demonstration neuer ökologischer Prinzipien des biologischen Gemüseanbaus.

Für eine zusätzliche Prise Humor sorgt Peterson selbst, denn er erzählt und kommentiert das skurile Treiben in seinen eigenen Worten.

Kinostart: 13.09.07
Genre: Dokumentarfilm
Laufzeit: 83 Min.
Regie: Taggart Siegel
OT: The Real Dirt On Farmer John (USA 2005)
Cast: John Peterson

Homepage zum Film: www.farmerjohnmovie.com

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Abendzeitung, 20. September 2007: “Am Ende wirkt “Farmer John” wie ein Plädoyer für ein Leben im Einklang mit der Natur, auch mit der eigenen (…)”



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